Guten Morgen. Hier in Port Zelande ist es 8 Uhr und der Himmel ist BLAUUUUU, yeah. Gerade eben ist Will mit seinem großen Tauchkoffer losgezogen, um heute den Vormittag hier zu tauchen.

Eigentlich wollte ich ja mal ein bisschen länger schlafen, aber ich bin halt auch im Urlaub ein Frühaufsteher. Nun sitze ich hier, die Kinder schlafen oben noch, Tiber liegt neben mir auf der Couch und ich genieße die Ruhe. Der erste Kaffee ist schon intus, somit wird der Koffeinlevel auch langsam angekurbelt.
Im Urlaub hat man ja immer die Erwartungshaltung, okay, jetzt müssen wir uns unbedingt ganz doll erholen, tolles Wetter haben, nie streiten und wunderbare Dinge erleben. Ich weiß nicht, wie das bei euch klappt, aber bei uns geht das immer nur stundenweise, zwischendrin spielt sich auch der normale Familienstress ab. Ich schreibe das hier, damit ihr nicht durch den Blog den Eindruck bekommt, dass bei uns alles immer ganz reibungslos über die Bühne geht…..klar, gar kein Problem, besonders wenn wir trotz Navi den Weg nicht finden und dann leichte Stressmomente aufkommen, bei denen, weil ich am Steuer sitze, Will gerne aus dem Auto hüpfen würde, weil mir alles mal wieder nicht schnell genug geht. Ich fahre nämlich bereits los, ohne dass Will überhaupt eine Chance hat das Navi auch nur einzuschalten und erwarte dann in drei Sekunden eine genaue Wegbeschreibung. Die Kinder kennen das bereits und halten sich im hinteren Teil des Autos lieber ganz bedeckt und ruhig und lassen das einfach über sich ergehen, denn 3 Minuten später ist alles wieder vorbei und wir reden wieder ganz normal miteinander (so wie gestern, als wir den Weg zum Strand gesucht haben). Und Joanna ist auch im Urlaub, wie zu Hause, gerne mal eine kleine Dramaqueen, die einen bitterlichen Heulanfall bekommt, weil Tiber sich nicht neben sie, sondern neben mich aufs Sofa setzt. Oder, die ewig vor dem Spiegel steht, weil ihre Haare nicht so liegen, wie sie liegen sollen und ich hier so oft sagen kann wie ich will, dass wir ja hier am Meer sind und in dem Moment in dem sie die Tür rausgeht, der Wind so weht, dass ihre Haare sowieso aussehen, als wäre sie gerade aufgestanden. Aber neeee, die Mutter hat ja keine Ahnung. Wie ihr seht, bei uns läuft alles ganz normal ab, wie auch bei vielen anderen. Es gibt aber genauso viele schöne Momente, die wir erleben und gestern waren diese recht häufig.
Der Tag gestern begann mit…..tatata…..Regen……unsere Bootsfahrt, die wir ja schon mal verschoben hatten, hatten wir auf 11 Uhr verlegt, aber da war der Wind immer noch zu stark und wir sollten um 13 Uhr wiederkommen. Die Zeit haben wir uns dann in der Fun Factory vertrieben und haben „Adventure Golf“ gespielt. Hört sich spektakulärer an als es ist….nämlich eine Indoor Minigolfanlage, die einige coole Sachen zu bieten hatte. Natürlich war es für Joanna nicht immer leicht, die Bälle richtig zu treffen, aber der Wille zählt ja bekanntlich.
Um 13 Uhr war der Wind leider immer noch nicht besser und wir haben die Bootsfahrt nun auf Mittwoch verschoben, da soll der Wind dann mal nicht so stark sein.
Nach einem kurzen Mittagssnack sind wir ins Auto und wollten an den Strand in Renesse, der 13 km lang ist und wirklich schön sein sollte. Das Wetter begann auch langsam besser zu werden und wir wurden sogar mit Sonnenschein am Strand belohnt.

Es war zwar noch windig, aber teilweise richtig warm. Einige Leute waren im Meer schwimmen, wir hatten aber gar keine Badesachen dabei, da es anfangs noch gar nicht so ausgesehen hat, als ob es noch ein schöner Tag werden sollte. Natürlich musste ich wieder ein obligatorisches Selfie am Strand machen.

Tiber mochte den Sand, aber nicht das Meer. Andere Hunde sind im Wasser rumgesprungen, sie war froh, wenn dieses nicht ihre Pfoten berührt hat.
Hier muss sie Gavin festhalten, damit wir mal ein Bild machen können direkt am Wasser. Total wasserscheu ist sie.

Wir sind dann einige Zeit am Strand langgelaufen und Joanna musste natürlich Muscheln suchen, ich habe mal wieder die halbe Tasche voll gehabt und den Sand auch gleich mit.
Am Strand gab es mehrere Restaurants und so haben wir bei Kaffee und Pommes noch ein bisschen die Aussicht genossen.
Zurück im Center Parc haben wir uns ein bisschen ausgeruht und sind dann aber, getrieben durch das Wetter (es regnete ja mal nicht und keiner konnte ahnen, wann es wieder regnen würde) an den kleinen Strand im Center Parc gelaufen. Gavin hat sich in der Zeit ein Fahrrad ausgeliehen.

Zu Hause ist er ja auch einmal am Tag mindestens mit seinem Fahrrad unterwegs (wenn er nicht in seinem Sessel sitzt) und so hat er sich hier eins ausgeliehen. Joanna kann durch ihre Koordinationsprobleme ja kein Fahrrad fahren, was somit Fahrradtouren hier eher ausschließt, denn auch ein Tandem ist wohl eher zu wackelig für sie.
Auf dem Weg zum Strand im Center Parc…man kann es nicht so gut sehen, aber das ist ein Wasserskifahrer.

Wir sind wirklich an jeder Ecke von Wasser umgeben, Will lebt richtig auf, er würde ja am liebsten direkt am Wasser wohnen. Gavin und er besprechen schon die ganze Zeit, welches Boot sie gerne mal kaufen würden…ja ganz bestimmt.

Am Strand im Center Parc war eher nicht so viel los, da sind auch keine Hunde erlaubt, also bin ich mit Tiber auf der anderen Seite geblieben und Joanna und Will sind ein bisschen im Wasser rumgelaufen.
Tiber war am Abend fix und alle. Wir waren so oft mit ihr unterwegs, das ist sie gar nicht gewohnt. Und dann der Wind und die Meerluft…

Den Abend konnten wir dann noch schön auf der Terrasse ausklingen lassen. Ein wirklich schöner Tag…..


Im unteren Bild sieht man neben dem Baum im Hintergrund eine Jacht……man kann ja mal sitzen und träumen, oder??????








































